Starte den Timer, hebe nur sichtbaren, sicheren Kleinkram auf, und höre pünktlich auf. Priorisiere Zigarettenstummel, Deckel, Folien und Kassenbons, weil sie leicht wehen. Teile die Mini-Leistung im Freundeskreis oder Quartierskanal, damit die Hemmschwelle sinkt und das Ritual neue Mitstreiterinnen findet.
Ein zusammenfaltbarer Beutel, ein Stofftaschentuch und ein leichter Mehrwegbecher passen in jede Jacke. Während du wartest, wäschst du den Becher mit mitgebrachter Wasserflasche kurz aus, vermeidest Einwegdeckel beim Kiosk und hältst die Bankfläche sauber. Praktisch, günstig, sichtbar vorbildlich und langfristig wirksam für dein Umfeld.
Trage eine kleine, verschließbare Dose oder einen Taschenaschenbecher. Bitte freundlich, keine Glut in Beete oder Rinnen zu schnippen, und zeige die Alternative. Damit verhinderst du Giftstoffe im Boden, reduzierst Brandgefahr, und vermittelst Wertschätzung gegenüber jenen, die sich bemühen, es künftig besser zu machen.
Verabrede dich mit zwei bis drei Personen für eine feste Minute nach jeder vollen Stunde. Jede und jeder hebt fünf Teile auf und entsorgt sie. Danach kurzes Gruppenfoto, ein freundliches Winken, und weiter geht’s. Das Ritual ist spielerisch, verbindend und erstaunlich ansteckend für Umstehende.
Lege ein gut erhaltenes Taschenbuch oder ein kleines Saatguttütchen mit Hinweiszettel hin: Nimm eins, gib eins. Während du wartest, beschriftest du Ersatz. So entstehen Gespräche, Kreislaufdenken wird greifbar, und die Haltestelle wird von vielen als geteiltes, belebtes Stück Nachbarschaft wahrgenommen.
Starte eine wiederkehrende Aktion mit kleinem Hashtag, zum Beispiel #HaltestellenHelden. In Woche eins sammelt ihr Stummel, Woche zwei meldet ihr Schäden, Woche drei plant ihr Lauf-Alternativen, Woche vier bedankt ihr euch. Bitte um Fotos, kurze Erfahrungen und Tipps. So bleibt Motivation frisch und sichtbar.
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